Schreibend dem Frühling begegnen (6)

Zitat des Tages:

Still sitzen

Nichts tun

Der Frühling kommt

Das Gras wächst

(aus dem Zen-Buddhismus)

Schreibimpuls 1:

Fällt dir das Warten schwer oder leicht? Wie ist es mit dem Stillsitzen, dem Nichtstun? Schreibe jeweils drei Sätze mit diesen Satzanfängen:

Mir fällt das Warten schwer (oder leicht), weil…

Mir fällt das Stillsitzen schwer (oder leicht), weil…

Mir fällt das Nichtstun schwer (oder leicht), weil…

Der Winter hat den Vor-Frühling vertrieben! Warten wir auf ihn und holen wir ihn uns schreibend näher! Am besten mit einem Gedicht!

Natale Goldberg sagt über das Schreiben von Gedichten: „Das Leben ereignet sich während des Schreibens. Die Worte, die wir für ein Gedicht gefunden haben, gehören zu einem Augenblick, in dem man wach genug war, ihn in Worte zu fassen.“

Schreibimpuls 2:

Heute schlage ich als Gedichtform eine Variante des Cinquain vor. Es besteht aus fünf Zeilen und baut sich wie folgt auf:

1. Zeile: ein Wort (z.B.  ein Nomen: das gewählte Thema)

2. Zeile: zwei Worte ( z.B. Nomen, die das Thema beschreiben)

3. Zeile: drei Worte (z.B. Verben zum Thema passend)

4. Zeile: vier Worte (z.B. ein Gefühl, zum Thema hin beschreibend)

5. Zeile: ein Wort (ein spezifischer Begriff, ein Synonym, Vers  1 beschreibend)

Ein Beispiel aus einer anderen Jahreszeit:

Schnee

Flocken,  Kristalle

Wirbeln, tanzen, taumeln

Friedliches Treiben, beglückende Stille

Wintertrost

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