Schreibend ins neue Jahr (18)

Willkommen zum Tag 18 des Schreibkurses!

Zurzeit erleben wir besonders heftig, wie jede Überzeugung, jede Tatsache, jede Meinung unmittelbar das Entgegengesetzte hervorruft. Die Wirklichkeit polarisiert, ist paradox und widersprüchlich. Alles Leben ist voller Konfrontation und Spannung. Diese Merkmale wollen wir heute in den Schreibprozess einbeziehen. L. Rico sagt dazu: „Für das natürliche Schreiben wird die Spannung zwischen entgegengesetzt wirkenden Kräften zum kreativen Prinzip, denn genau sie ist es im Wesentlichen, die Neues hervortreibt.“

Schreibimpuls

Beginnen wir mit einem Zitat, einer Zeile aus einem Gedicht des amerikanischen Schriftstellers Theodore Roethke:

In dunklen Zeiten fängt das Auge an zu sehen…

Und am helllichten Tage herrscht wieder Mitternacht!

Lass deine Gedanken hierzu ungefiltert und unzensiert auf das Papier fließen, verzichte auf vollständige Sätze, schreib einfach drauf los.

Fertige in einem zweiten Schritt ein Cluster an, indem du den Kreis in zwei Hälften teilst, in die eine Kreishälfte schreibst du das Wort dunkel, in die andere das Wort hell. Verfahre nun weiter, wie an Tag 6 des Schreibkurses beschrieben.

Hebe deinen „Gedankenschwarm“ für morgen auf, dann geht es weiter!

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